Coburger Klimamarktbesucher haben kleinere Füße

Eine streng unrepräsentative Umfrage hat ergeben: Coburger Klimamarktbesucher haben einen kleineren ökologischen Fußabdruck als Durchschnittsdeutsche. Die schlechte Nachricht: Das ist nicht genug.

Zum 2. Coburger Klimamarkt am 17.09. wurde mit einer „Kugelbahnumfrage“ ein Schätzwert zum ökologischen Fußabdruck erstellt. Zahlreiche Besucher haben Fragen zum persönlichen Verbrauch beantwortet. Interessierte Nachfragen und spannende Diskussionen fanden am Stand von Transition Coburg dadurch statt.

Der Durchschnittswert aller Besucher an unserem Stand betrug 3,52 globale Hektar. Deutschland belegt mit 5,2 globalen Hektar pro Person im Durchschnitt weltweit einen Platz im vorderen Drittel aller Länder.

Der „ökologische Fußabdruck“ ist eine Methode, den Ressourcenverbrauch von Ländern, Städten oder auch einzelnen Personen zu messen. Als Messeinheit wird dabei eine Fläche verwendet, die mit „globaler Hektar“ bezeichnet wird. Die Biokapazität der Erde beträgt nach diesen Berechnungen 1,7 globale Hektar. Unter diesem Wert kann man von einem nachhaltigen Lebensstil sprechen.

Es gibt also noch viel zu tun, wenn wir ernsthaft die Erde nicht auf Kosten nachfolgender Generationen ausbeuten wollen. Konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort möchten wir weiterhin in unserer Transition – Gruppe entwickeln.

2017-09-17T22:18:05+00:0017. September, 2017|0 Kommentare

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