Nacht der Nachhaltigkeit – Nachbericht

Bereits am Freitagnachmittag schleppte das Team von Transition, das sich an der Nacht der Nachhaltigkeit beteiligte, das ganze Equipment in die Halle hinten in die Hauptpost. Am Anfang war es gar nicht so leicht, sich vorzustellen, wie die Ausstellungsfläche später aussehen sollte.

Wir hatten beschlossen, zum einen ein Wissens-Quiz anzubieten, welches Teil wie lange braucht, um in der Natur zu verrotten, sowie von der Kippen-Aktion zu berichten. Zum anderen wollten wir Transition aber auch ganz praktisch darstellen und dazu Anleitung geben: Statt Alu- oder Plastikfolie Wachstücher zum Abdecken und Einwickeln der Speisen zu nehmen. Statt gekauftes Waschmittel, aus Kastanien selbst welches herstellen. Statt Musli in Verpackung und mit viel Zucker eine eigene Mischung (fast) abfallfrei kreieren.

Smarticular unterstützte uns mit „Selber-machen“-Büchern und Wasch-Anleitungen. Wir suchten Kastanien, schredderten und trockneten sie und brachten die Menge für eine Waschmaschinenladung zum Ausprobieren in Marmeladegläsern unter die Leute.

Das Müsli konnten sie bereits vor Ort probieren und sich das wandelbare Rezept mit nach Hause nehmen.

Außerdem boten wir sowohl fertige Wachstücher als auch Wachs und Anleitung an und demonstrierten das know-how.

Nicht zu vergessen das Bäumchen, das wir mitbrachten. Hier konnten Tipps hinterlassen werden oder die Erfahrung mit dem „ersten Mal“ geteilt werden.

Mein erstes Mal – selbst Brot gebacken.

Mein erstes Mal – im Unverpackt-Laden eingekauft.

Und natürlich hatten foodsharing einen Tisch, an dem sie Ware zu mitnehmen anboten und darüber hinaus Informationen.

Den ganzen Tag, vor allem am Morgen, hatten wir regen Zulauf, Zuspruch und viele, viele Gespräche.

Auch, wenn wir am Abend geschafft waren, so war es ein toller Tag, an dem wir ebenso Erfahrungen sammeln konnten.

Toll wäre, wenn der eine oder andere eine Anregung, die wir gegeben haben, umsetzt, damit wirklich ein Wandel in Gang kommt.

Bettina Lichtlein

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